8. INTERNATIONALE MALEREI BIENNALE HAMBURG

Internationale Malerei Biennale Hamburg zum Thema „Umwelt im Ökologiediskurs: Wasserstoff“

Nationale und internationale professionelle Künstler und Künstlerinnen sind eingeladen, sich mit einem Kunstwerk in den Techniken Acryl, Aquarell, Gouache, Öl, Tempera oder Zeichnung, zum vorgegebenen Thema „Umwelt im Ökologiediskurs: Wasserstoff“ zu bewerben.

Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft von Senator Michael Westhagemann, Präses der Behörde für Wirtschaft und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg

Ausstellung

Werke

Wolfgang Kühn ist mit dem Exponat „Green Hydrogen for a Sustainable Future?“ mit dabei.

Ist Grüner Wasserstoff der Schlüsselbaustein der Energiewende und hoffnungsvoller Energieträger der Zukunft für Anwendungen in Industrie, Verkehr oder als Speicher für Stromnetze? Grüner Wasserstoff birgt einerseits ein enormes Potenzial für den Übergang zu klimafreundlichen Energiesystemen, andererseits benötigt die Herstellung von Grünem Wasserstoff riesige Mengen an Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Ist in Europa zukünftig Strom aus erneuerbaren Energiequellen in so ausreichenden Mengen erzeugbar, wie dies für eine industrielle Transformation mit Grünem Wasserstoff erforderlich ist. Wie und wo soll der Grüne Wasserstoff erzeugt, transportiert und gelagert werden? Wasserstoff ist ein flüchtiges farbloses Gas, bestehend aus molekularem Wasserstoff (H2) und etwa 14-mal leichter als Luft. Die Protonen des Wasserstoffkerns werden von Elektronenwolken in flüchtiger Bewegung umhüllt.

Mit seiner Arbeit „Green Hydrogen for a Sustainable Future?“ thematisiert Wolfgang Kühn den ökologischen Diskurs zum Grünen Wasserstoff aus einer Macro- und Micro-Sicht. Für seine Arbeit nutzt Wolfgang Kühn eine recycelte Aluminiumplatte aus der Druckindustrie. In einem transformierten Produktionsprozess könnte Grüner Wasserstoff zur Produktion dieses Materials genutzt werden. Die Aluminiumplatte wird geschliffen, gereinigt und dünn lasierend partiell mit Ölfarben bearbeitet. Im finalen Schritt werden anschließend mit einem industriellen Winkelschleifer dann dynamisch, flüchtige sowie kraftvolle Strukturen in das Aluminium gezeichnet. Die globale Sicht von oben trifft auf eine mikroskopische Sicht der molekularen Zusammenhänge. Der kraftvoll plastisch gezogene Weg der technologischen Entwicklung ist begleitet und geprägt von der Flüchtigkeit des Mediums Wasserstoff.

Presse

Ankündigung

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