Buchara

Buchara „Einstiges Zentrum der islamischen Kultur“ Dieser Tag steht ganz im Zeichen Bucharas – einst ein bedeutendes Zentrum der islamischen Kultur und eine der sieben heiligen Stätten des Islams. In der dicht besiedelten Oase scheint die Zeit stehen geblieben. Die Menschen, die sich auf den Basaren Bucharas tummeln und in traditionellen Lehmhäusern wohnen, leben in ihrer eigenen Welt. Teilweise findet aber auch hinter eben diesen einfachen Lehmmauern überraschend modernes Leben statt. Unser Rundgang durch das historische Zentrum (UNESCO-Welterbe) beginnt an einem der wichtigsten Handelsplätze des alten Buchara, dem eindrucksvollen Lyabi-Hauz-Komplex. Das architektonische Gesamtensemble – übersetzt „am Teich“ – verdankt seinen Namen einem großen Wasserbecken, das von drei monumentalen Medresen umrahmt wird. Die Zeit, als einst Karawanen der Seidenstraße hier Halt machten wird wieder lebendig und auch heute floriert noch reger Handel in der Stadt. Weiter geht es zum 46 m hohen Kalon-Minarett, das schon im 12. Jh. Pilgern den Weg zur „Heiligen Stadt des Islams“ wies, und zur Ark-Festung, die majestätisch über der Stadt thront. In einem Gespräch mit einem Imam erfahren wir Interessantes über die historische Rolle und die heutige Bedeutung des Islam in Usbekistan. Anschließend steht der Besuch einer Schule auf dem Programm. Wir lernen mehr über den Alltag der Schüler und erfahren, warum das Fach Deutsch hier einen besonderen Stellenwert hat. Beim Treffen mit einem Künstler für Miniaturmalerei  entdecken wir die feine Kalllografiekunst, die bis heute in Buchara lebendig ist. Bei einem  Abendessen in einem Terrassenrestaurant  lassen wir den Tag ausklingen, begleitet von traditioneller Musik, die uns in die geheimnisvolle Atmosphäre aus 1001 Nacht entführt.
Scroll to Top